Stadtsportverband
Rheda-Wiedenbrück e.V.

Sportlerehrungen

Deutsches SportabzeichenJung und bei Deutschen Meisterschaften 2018 außergewöhnlich erfolgreich: Mit sechs Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze zeichneten Stadtsportverbandsvorsitzende Annette Ahn und Bürgermeister Theo Mettenborg die Kanuten (v. l.) Ben Haase (neun Jahre), Ben Gehlhaar (acht Jahre), Mads Barwich , Noah Haase (beide zehn Jahre), Nele Barwich (15 Jahre) und Jannes Gehlhaar (zehn Jahre) aus.

 

 

Deutsche Sportabzeichen

 

Rheda-Wiedenbrück (ew). Ungebrochen ist bei den Bürgern in der Doppelstadt an der Ems die Begeisterung für das Deutsche Sportabzeichen. 1145 Urkunden vom Mini- bis zum Deutschen Sportabzeichen wurden von den Breitensportlern im Alter von vier bis über 80 Jahren erworben.

„Weiter so“, rief Annette Ahn als Vorsitzende des Stadtsportverbands (SSV) 182 Familien zu, die 2018 gemeinsam das Sportabzeichen erworben haben und nun ihre Ehrung mit Nadeln in Gold, Silber und Bronze inklusive einer Familien-Karte für beide städtischen Freibäder beim „Tag des Sports“ feiern durften. “Vor 14 Jahren hatte der SSV-Vorstand diese Breitensportaktion eingeführt, die sich stetig bis auf die aktuell wahnsinnige Zahl 182 hochkatapultiert hat“, sagte Annette Ahn. Sie plauderte „kurz und knackig“ mit Enkeln, Kindern, Eltern und Großeltern und konnte so manch kleines Geheimnis den treuen Breitensportfans entlocken. Klar ist, dass die Freibad-Familienkarte natürlich einen riesigen Motivationsschub ausübt und so mancher vom Arbeitsstress müder Vater am Abend von seinen Lieben hören musste: „Du bist der, der noch zum Sportplatz muss – wir alle sind bereits fertig.“

Bürgermeister Theo Mettenborg rückte die auf den Stühlen stehenden jüngsten Breitensportler in den Mittelpunkt und dankte gemeinsam mit der SSV-Vorsitzenden Ahn „all den Menschen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement rund um das Sportabzeichen diese erfolgreiche Aktion erst ermöglichen“. Zudem galt ihr besonderer Dank den Sponsoren, die dem SSV kräftig beim „finanziellen Kraftakt“ für die Familienfreibad-Karten unter die Arme greifen.

Ehrungen1145 Bürger Rheda-Wiedenbrücks im Alter von vier bis über 80 Jahren haben im letzten Jahr das Deutsche Sportabzeichen erworben. Beim “Tag des Sports” standen die langjährig treuen Mehrfacherwerber im Mittelpunkt der Ehrungsveranstaltung von Stadt und Stadtsportverband.

Hermann Seeber als Sportabzeichen-Obmann sagte, dass die 44 Prüfer gut 700 Einsatzstunden leisten und danach auch die Mitarbeiter des städtischen Sportamts viel Arbeit in die Bearbeitung stecken. Für die neue Aktion vom 7. Mai bis zum 25. September forderte er alle Bewerber auf „früh anzufangen, damit sich zum Ende nicht alles ballt“. Im letzten Jahr sei sein Team mit bis zu 150 Menschen an einem Abend total überlfordert gewesen. Erfreulich ist, dass Rheda-Wiedenbrück nun einer von drei kreisweiten Stützpunkten ist, an dem dienstags durch speziell ausgebildete Prüfer für Bewerber mit Behinderung oder durch Krankheit eingeschränkt zum Erwerb des Sportabzeichens angeleitet werden.

           

Sonderehrungen durch den Deutschen Olympischen Sportbund für langjährig treue Sportabzeichen-Erwerber „mit Zahl“:

50. Erwerb: Gisbert Potthoff.

45. Erwerb: Gertrud Schröter und Theo Kroll.

40. Erwerb: Rainer Stephan.

EhrungenDie beiden vierjährigen Mia Brandt (Mitte) und Vincent Jorich plauderten als jüngste Erwerber des Minisportabzeichens unbekümmert mit der SSV-Vorsitzenden Annette Ahn.

35. Erwerb: Wolfgang Krauße und Wilfried Nickel.

20. Erwerb: Josef Junkerkalefeld, Alexander Krauße und Lukas Stephan.

15. Erwerb: Margit Gosch, Bernhard Hermes, Dieter Kornfeld, Klaus Peters, Wolfgang Treder und Klaus Venherm.

10. Erwerb: Kathrin Troschke, Anja Wagner und Doris Westermann.






EhrungenIhr seid die Größten: Bürgermeister Theo Mettenborg stellte die Kinder aus 182 Familien, die 2018 gemeinsam das Sportabzeichen erworben haben, auf die Stühle und ließ sie bei der Sportlerehrung von den gut 500 Gästen kräftig feiern.













Tag des Sports

Rheda-Wiedenbrück (ew). Erstmals haben der Stadtsportverband (SSV) und die Doppelstadt an der Ems Rheda-Wiedenbrück ihre traditionsreichen Sportsportlerehrungen im Rahmen eines kurzweilig-informativen „Tag des Sports“ durchgeführt. Über 500 Leistungs- und Breitensportler im Alter von vier bis über 80 Jahren wurden ausgezeichnet und erlebten unterhaltsame Sternstunden des Sports.

EhrungenLinks: Mannschafts-Bronze für die heimische DLRG-Jugend, vertreten durch Nele von Almsiek (links) und Emma Kaiser. Rechts: Erste Ehrung für Fußballsportler in der Doppelstadt an der Ems: Bürgermeister Theo Mettenborg zeichnet die 16-jährige, für den SC Wiedenbrück spielende mehrfache Jugend-Nationalspielerin Josefine Neß aus Batenhorst mit “Gold” aus.

„Das ist aller Ehren wert“, sagte SSV-Vorsitzende Annette Ahn, die als Moderatorin mit Charme und Herzblut durch das abwechslungsreiche Ehrungsprogramm führte. 14 Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze sowie Ehrenurkunden würdigten die im Jahr 2018 auf deutscher und internationaler Ebene erbrachten herausragenden Leistungen heimischer Einzelsportler und Mannschaften. 1145 Bürger erhielten ihr persönliches Ehrenabzeichen und 182 Sportabzeichen-Familien standen als  neue und wohl bundesweit einmalige „Rekordmarke“ ebenso im strahlenden Licht der Osterrath-Realschul-Mensa wie Life-Acts der WTV-Kunstturnerinnen, der „Freestyle-Kids“ des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda und Einblicke in die Arbeit der LG Burg. Kurze, locker geführte Interview-Gespräche der Moderatorin mit Aktiven, Trainern und Eltern wurden ebenso mit Beifall aufgenommen wie liebevolle, persönliche Überraschungsmomente von Clown „Tasso“ für die Kleinen.

„Der Sport für unsere Bürger ist uns wichtig“, sagte Theo Mettenborg, als Bürgermeister Rheda-Wiedenbrücks als einer Stadt des Sports. Als „beeindruckend und großartig“ lobte er die erbrachten sportlichen Leistungen der Aktiven und Mannschaften und zollte den hoch engagierten Trainern und Vereinen ebenso wie den unterstützenden und fördernden Eltern seine Hochachtung. Mit dem Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda, den Kunstturnerinnen der TSG Rheda, der DLRG und erstmals zwei Fußballerinnen des SC Wiedenbrück standen vier Vereine der Doppelstadt im Zentrum der Ehrungsveranstaltung.

EhrungenFünfmal Bronze für die Leistungsturnerinnen der TSG Rheda: (vorn v. l.) die Einzelturnerinnen Franzi Tillmann, Leonie Freitag und Lisa Rudorf sowie(stehend v. l.) die Mannschaftsmitglieder Lena Hambrock, Lillien-Emilia Gronert und Carla Tillmann.

Sechs der 14 Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze gingen an die Kanu-„Freestyle“-Spezialisten im Alter von acht bis 15 Jahren. Mit fünfmal Bronze waren erneut die Kunstturnerinnen der TSG Rheda erfolgreich, während die Rettungssportler der heimischen DLRG mit einer Bronze-Plakette und fünf Ehrenurkunden ausgezeichnet wurden. Einen ersten und zugleich außergewöhnlichen Akzent mit zwei Ehrenplaketten in Gold setzten zwei junge Fußballerinnen als mehrfach aktive Spielerinnen des SC Wiedenbrück in der Deutschen Jugend-Fußballnationalmannschaft: Josefine Neß (U15/U16) aus Batenhorst und Lisanne Gräwe (U16/U17) aus Kaunitz.

Die aktuell 16-jährige Batenhorster Josefine Neß ging als Kind stets mit ihren kickenden Brüdern auf den Fußballplatz. Schnell wollte auch sie mitspielen und fand so 2017 den Weg zum SCW und ihrem ersten Einsatz beim Strenge-Cup der E-Jugend. Doch das Außergewöhnliche war: Josefine spielte ausschließlich in Jungenmannschaften und stand seitdem dort „ihren Mann“. Im zweiten Jahr lebt Neß – „Es ist mir eine Ehre zu spielen“ – im Fußballinternat in Kaiserau. Sie besucht die öffentliche Gesamtschule und trainiert anschließend siebenmal die Woche in der Fußball-Kaderschule. Freitags nach dem Unterricht fährt sie zu ihrer Familie und kickt samstags im männlichen Team der C-Jugend des SCW in der Westfalenliga. Bisher hat Josefine Neß bereits neun Einsätze als Innenverteidigerin im deutschen U16-Nationalteam bestritten und zwar gegen Portugal, Schottland, Tschechien, Dänemark, die USA, die Niederlande und die Türkei.


Kanu Freestyle 2018                 

Freestyle-KidsInformativ-kurzweilige Einblicke in ihre sportliche Arbeit gaben den gut 500 Teilnehmern Turnerinnen des TV Wiedenbrück, die “Freestyle-Kids” des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda und der LG Burg Wiedenbrück.

Rheda-Wiedenbrück (ew). Bei den Deutschen Meisterschaften im „Kanu-Freestyle“ 2018 haben fünf Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren sowie eine 15-jährige Jugendliche des Kanu-Clubs Wiedenbrücker-Rheda außergewöhnliche Erfolge erzielt. Somit standen sie mit einer Ehrenplakette in Gold, drei in Silber und zwei in Bronze im Zentrum der aktuellen Sportlerehrung.

Im Gespräch erklärte die muntere Gruppe ihren Sport: Mit speziellen kleinen und äußerst wendigen Kanu-Freestyle-Booten wird die relativ junge Sportart ausgeübt. „Die keine Fläche bietet viel Volumen in der starken Welle“, erklärt die 15-jährige Nele Barwich. „Ziel beim Freestyle ist es, innerhalb von nur 45 Sekunden in den Wellen des tobenden Wassers eine Kombination von Kunststücken als eine fließende Bewegung zu zeigen“, sagt die jugendliche Deutsche Vizemeisterin. Die Tricks beständen unter anderem aus ideenreichen Überschlägen und dreidimensionalen Drehungen in verschiedenen Richtungen.

Für den achtjährigen Deutschen Meister Ben Gehlhaar ist das die Eskimorolle, für die beiden Vizemeister Ben Haase (neun Jahre) ein Radschlag und den zehnjährigen Mads Barwich ein Überschlag aus der Drehung. Der zehnjährige Jannes Gehlhaar liebt Überschläge und das Radschlagen, während der gleichaltrige Noah Haase im Wildwasser eine „Kerze“ mit seinem Boot nachhaltig übt. Nele steht auf Loopings im tobenden Gewässer. Ihr spezielles sportliches Ziel 2019 ist die Qualifikation für die WM in Spanien – und diese führt über die ersten drei Plätze bei der EM.

Und was ist das Interessante an dem recht anspruchsvollen Sport im schäumenden Wasser? „Es ist eine tolle, aber auch eine äußerst schwere Sportart, die viel Spaß macht, bei der wir viel erleben und mit der wir große Erfahrungen sammeln können“, lautet die Antwort der begeisterten „Freestyle Kids“, die überwiegend „seit ihrer Geburt“ dem Kanusport verbunden sind. „Unsere Eltern als aktive Kanuten haben uns immer mitgenommen und wir machen alles – bis auf das lästige Schleppen der Boote und des Materials - super gern“, erzählen Nele und Mads strahlend. 


Ehrenplaketten 2018              

Ehrenplaketten für die jeweils beste erreichte überörtliche sportliche Leistung im Jahr 2018:

Gold

  • Ben Gehlhaar (U10), Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – Deutsche Meisterschaft im Freestyle, 1. Platz
  • Josefine Neß (U15/U16), SC Wiedenbrück – Einsatz in der deutschen Fußball-Jugendnationalmannschaft
  • Lisanne Grawe (U16/U17), SC Wiedenbrück – Einsatz in der deutschen Fußball-Jugendnationalmannschaft

Silber

  • Ben Haase (U10), Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – Deutsche Meisterschaft im Freestyle, 2. Platz
  • Mads Barwich (Schüler), Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – Deutsche Meisterschaft Freestyle, 2. Platz
  • Nele Barwich (weibliche Jugend), Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda - Deutsche Meisterschaft Freestyle, 2. Platz

 

Bronze

  • Jannes Gehlhaar (U12), Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – Deutsche Meisterschaft Freestyle, 4. Platz
  • Noah Haase (U12), Kanu-Club Wiedenbrück Rheda – Deutsche Meisterschaft Freestyle, 5. Platz
  • Leonie Freitag (Juniorinnen), TSG Rheda Kunstturnen - Landesmeisterschaft, 2. Platz
  • Franzi Tillmann (Schülerin), TSG Rheda Kunstturnen – Landesmeisterschaft, 3. Platz
  • Lisa Rudorf (Frauen), TSG Rheda Kunstturnen – Deutsche Meisterschaft, 3. Platz
  • Schülerinnen-Mannschaft AK 10/13, TSG Rheda Kunstturnen -Landesmeisterschaft, 3. Platz
  • Frauen-Mannschaft AK 18 und älter, TSG Rheda Kunstturnen – Landesmeisterschaft, 2. Platz
  • Jugend-Mannschaft, weiblich AK 15/16, DLRG Rheda-Wiedenbrück - Landesmeisterschaft, 3. Platz

 

Ehrenurkunden

  • Anneke Haaser (Ak 35 Seniorinnen), DLRG Rheda-Wiedenbrück – Weltmeisterschaft, 2. Platz
  • Jasmin Freudiger (AK 30 Seniorinnen), DLRG Rheda-Wiedenbrück – Weltmeisterschaft, 2. Platz
  • Barbara Resch (AK 45), DLRG Rheda-Wiedenbrück – Deutsche Seniorenmeisterschaft, 3. Platz
  • Seniorinnen-Mannschaft (AK 120), DLRG Rheda-Wiedenbrück – Deutsche Seniorenmeisterschaft, 1. Platz
  • Seniorinnen-Mannschaft (AK 200), DLRG Rheda-Wiedenbrück – Deutsche Seniorenmeisterschaft, 6. Platz