Stadtsportverband

Rheda-Wiedenbrück e.V.

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März 2015

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Sportlerehrung 2015

März 2015

Ihren verdienten Lohn in Form von Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze sowie Ehrenurkunden erhielten am Sonntag in einer würdigen Feierstunde im Rathaus Rheda. Gemeinsam zeichneten die Stadt und der Stadtsportverband ihre Leistungssportler für die im Jahr 2014 auf höchster Ebene erzielten Erfolge aus.

„Sie alle haben als Sportler Herausragendes in aller Welt geleistet und sind das beste Aushängeschild für unsere Stadt Rheda-Wiedenbrück.“ Mit diesen Worten zeichnete Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp bei der Sportlerehrung 2015 gemeinsam mit Annette Ahn als der neuen Vorsitzenden des Stadtsportverbandes (SSV) neun Einzelsportler und drei Mannschaften mit den funkelnden Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze aus.

Vier Freestyle-Kanuten des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda, ein Sportkegler und eine Kunstturnerin der TSG Rheda sowie weitere acht Leistungsturnerinnen der Kunstturnvereinigung „Alt Ravensberg“ (TSG Rheda/SpVg Steinhagen), aber auch drei Einzel-Rettungsschwimmer und zwei Mannschaften der DLRG Rheda-Wiedenbrück machten in 2014 durch ihre herausragenden sportlichen Leistungen auf internationaler und auf deutscher Ebene von sich reden. Sie alle waren im richtigen Augenblick topfit und buchten die entscheidenden Hundertstel-Sekunden und Hundertstel-Punkte für sich. „Das ist phantastisch und der verdiente Lohn für Sie ganz persönlich“, lobte SSV-Vorsitzende Ahn die Aktiven. Denn die jungen Talente und die gestandenen Frauen und Männer hatten bei Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Frankreich ebenso sportlich Meisterliches geleistet wie bei Europameisterschaften und Deutschen Titelkämpfen im Kanu-Freestyle in der Slowakei und in München oder bei deutschen Meisterschaften der Sportkegler und dem siegreichen Kampf der Kunstturnerinnen um den Bundespokal in Halle an der Saale.

Diese außergewöhnlichen sportlichen Erfolge seien aber nur durch das engagierte Mitwirken von zahlreichen Menschen im Hintergrund möglich. Deshalb dankte Flaskamp ausdrücklich den Eltern und Trainern ebenso wie den Vereinen, Schulen und dem Stadtsportverband. „Wir brauchen euch alle im Ehrenamt – nur so könne der Sport in Rheda-Wiedenbrück trotz aller Probleme weiterhin so exzellent aufgestellt sein“, stellte der Vize-Bürgermeister fest. Er versicherte, bei der gemeinschaftlichen Lösungssuche aller in der Stadt Verantwortlichen zur Sicherstellung der zukünftigen intensiven Förderung aller Generationen auch in finanziell schwieriger Zeit nicht nachzulassen.

SSV-Vorsitzende Annette Ahn forderte für die „sportliche Doppelstadt“ an der Ems adäquate Sportstätten ein. Ein guter erster Schritt sei mit dem Beschluss für den Bau einer neuen Dreifachhalle gemacht und forderte: „Jetzt müssen möglichst schnell entsprechende Taten folgen.“ Mit Blick auf die Pius-Kleinschwimmhalle als neues Problem erklärte Ahn im Namen der Bürgerschaft: „Alle Kinder unserer Stadt müssen angemessene Möglichkeiten haben das Schwimmen zu erlernen. Das ist eine große gesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung.“

 

Sportlerehrung 2015 der Stadt Rheda-Wiedenbrück
 

Ehrenplaketten der Stadt Rheda-Wiedenbrück – verliehen im Bereich der Erwachsenen und Junioren für die jeweils beste erreichte überörtliche sportliche Leistung im Jahr 2014:

Gold

· Sören Kohnert, Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – 4. Platz bei der Europameisterschaft im Kanu-Freestyle in Bratislava/Slowakei

· Lars Kohnert, Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – 8. Platz bei der Europameisterschaft im Kanu-Freestyle in Bratislava/Slowakei

· Judith Großeaschoff, DLRG Rheda-Wiedenbrück – 5. Platz bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Montepellier/Frankreich

· Anneke Haaser, DLRG Rheda-Wiedenbrück – 5. Platz bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Montepellier/Frankreich

· Vereinsmannschaft DLRG Rheda-Wiedenbrück – Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Montpellier/Frankreich (Anneke Haaser, Judith Großeaschoff, Celine Poppe, Christoph Diermann, Christian Pape, Julian Stieglmaier und René Wehlitz)

· Vereinsmannschaft Kunstturnen „Alt Ravensberg“ der TSG Rheda/SpVg Steinhagen – Bundespokalsieger in Halle an der Saale (Lisa Gründling, Madeleine Güth, Emilie Holterdorf, Alicia Kröll, Gerrit Marie Nissen, Leonie Schmedthenke, Nora Sobisch und Jana Terhechte)

Silber

· Luisa Heinen, Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – Deutsche Vize-Meisterin im Kanu-Freestyle in Neuss, Goslar und München

· Boto Schwanke, TSG Rheda – 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Sportkegeln in Langenfeld

Bronze

· Caroline Junker, Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda – 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Kanu-Freestyle in Neuss, Goslar und München

· Philipp Austermann, DLRG Rheda-Wiedenbrück – 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rettungsschwimmen in Heidenheim an der Brenz

· Alicia Kröll, TSG Rheda – 2. Platz bei der Westfalen- Landesmeisterschaft im Kunstturnen in Bochum

· Juniorinnen-Mannschaft, DLRG Rheda-Wiedenbrück – 2. Platz bei der Westfalen-Landesmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Gelsenkirchen (Celine Poppe, Judith Großeaschoff, Julia Kallenbach und Merle Koenen)

Ehrenurkunden

· Barbara Resch (AK 40), DLRG Rheda-Wiedenbrück – 5. Platz bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft im Rettungsschwimmen in Berlin

· drei Mannschaften der DLRG Rheda-Wiedenbrück (AK 120 weiblich, AK 140 männlich und AK 170 männlich) für zwei 2. Plätze und 5. Platz bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft im Rettungsschwimmen in Berlin



Sportlerehrung 2015 in Rheda-Wiedenbrück: Mit sechs Ehrenplaketten in Gold für herausragende sportliche Höchstleistungen bei Welt-, Europa- und Deutschen Meistschaften wurden Kanuten, Kunstturnerinnen und Rettungsschwimmer ausgezeichnet: (vorn v. l.) Celine Poppe, Judith Großeaschoff, Lisa Gründling und Leonie Schmedthenke, (hinten v. l.) Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp, Martin Hesse, Florian Stieglmaier, Hubert Kohnert und Christian Pape.



Ehrenplaketten in Silber gingen an den TSG-Sportkegler Bodo Schwanke und der deutschen Vize-Meisterin im Kanu-Freestyle Luisa Heinen.



Freude über „Bronze“ bei DLRG-Einzelschwimmer Philipp Austermann sowie Celine Poppe (links) und Judith Großeaschoff vom Juniorinnen-Team der heimischen Lebensretter.

Bilder: Wieneke

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Sportabzeichen

Nicht allein die Leistungssportler mit ihren herausragenden Erfolgen auf überörtlicher Ebene, sondern vor allem auch die große Familie der Breitensportler sorgen dafür, dass sich Rheda-Wiedenbrück als eine „sportliche Stadt“ bezeichnen kann. Im Bereich der Sportabzeichen gab es bei 1343 Abzeichen nur ein minimales Minus um vier Erwerbungen im Vergleich zum Vorjahr, dafür aber mit 123 erfolgreichen Familien eine weitere neue Rekordmarke.

Die Freude darüber war Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp und Annette Ahn als Vorsitzende des Stadtsportverbandes (SSV) im Rahmen der Ehrung der Sportabzeichen-Erwerber ab 18 Jahren deutlich anzusehen. „Das alles ist dem engagierten ehrenamtlichem Einsatz unseres Sportabzeichen-Teams mit seinem Beauftragten Manfred Karau ebenso zu verdanken wie den emsigen Mitarbeitern des städtischen Sportamts um Guido Kölling“, lobte die SSV-Vorsitzende. Besonders groß ist die Freude darüber, dass Manfred Karau ab diesem Jahr nach entsprechender Fortbildung in seiner Freizeit eine weitere Prüferlizenz erworben hat, so dass neben Langenberg nun auch in der Doppelstadt an der Ems Menschen mit Behinderung ihr Sportabzeichen erwerben können.

In Rheda-Wiedenbrück können 1343 Sportabzeichen (1347 im Vorjahr) verliehen werden. Während die Zahl Erwerber im Erwachsenen-Bereich mit 382 unverändert blieb, sank diese bei den Jugendsportabzahlen um vier auf 961. Licht und Schatten gab es bei den städtischen Schulen: Nur noch fünf Schulen waren bei der Sportabzeichen-Aktion 2014 aktiv – die beiden Realschulen waren nicht mehr dabei, dagegen ist die Gesamtschule mit 15 Erwerbungen gestartet. Als großer Erfolg sind die „satte Steigerung“ um 25,19 auf 67,1 Prozent der Brüder-Grimm-Schule und das Plus von 7,8 auf 51,8 Prozent des Ratsgymnasiums zu bewerten. Aktiv waren zudem die Parkschule (25,6%) und das Einstein-Gymnasium (8,4%). Die Gesamtschule erreichte bei ihrer Sportabzeichen-Premiere 3,1 Prozent.

Stolz ist die SSV-Vorsitzende Ahn, dass mit 123 Familien-Sportabzeichen – das ist ein erneuter Zuwachs um sechs - ein fabelhafter Rekord für Rheda-Wiedenbrück erzielt wurde, der im weiten Umkreis wohl einmalig ist. Freudig verlieh sie an Alwin Winter das bisher dritte in der Doppelstadt erworbene Sportabzeichen in Gold mit der Zahl 50. Viel Beifall gab es für 46 Frauen, Männer und junge Erwachsene, die zum ersten Mal ihr Deutsches Sportabzeichen erfolgreich gemeistert haben. Als besonderes Vorbild für alle Bürger freute sich Landrat Sven-Georg Adenauer über sein ganz persönliches „Gold“: „Endlich habe ich im letzten Jahr ein Zeitfenster gefunden, um die Bedingungen für mein erstes Sportabzeichen zu erfüllen“, strahlte Adenauer glücklich.



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Folgende Sportabzeichen „mit Zahl“ wurden 2014 in Rheda-Wiedenbrück erworben und bei der Sportlerehrung am Sonntag im Foyer des Rathauses in Rheda durch Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp und Stadtsportverbands-Vorsitzende Annette Ahn verliehen:

50 – Alwin Winter (Leistungsstufe Gold)

45 – Maria Potthoff (Gold)

40 – Herbert Windmann (Gold)

35 – Gerhard Grünewald (Silber)

30 – Karl-Heinz Großewinkelmann (Gold)

20 – Gabriele Schwanke und Jörg Böger (beide Gold)

15 – Gustl Leickel, Anja Linnemannstöns und Hermann Seeber (alle Gold)

10 – Bärbel Vollmer und Bernhard Gretenkort (beide Silber) sowie Silke Kunze und Frank Hölscher (beide Gold)

5 – Bettina Baum (Bronze), Bernd Moselage (Silber) sowie Gudrun Berhorst, Gisela Rehage, Reinhard Lassahn, Philipp Rother, Ralf Süßmilch und Siegfried Kuhn (alle Gold).



Bildtexte

Ehrung langjährig treuer und erfolgreicher Sportabzeichen-Erwerber: (v. l.) SSV-Vorsitzende Annette Ahn, Alwin Winter (50 Erwerbungen), Gabriele Schwanke (20), Hanno Matzke (51), Maria Potthoff (45), Gerhard Grünewald (35), Sportabzeichen-Beauftragter Manfred Karau, Herbert Windmann (40) und Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp.


Sein persönliches „Gold“ in Form des ersten Deutschen Sportabzeichens nahm Landrat Sven-Georg Adenauer (rechts) aus der Hand von Rheda-Wiedenbrücks Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp entgegen.

Bilder: Wieneke


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Stand: 22. März 2015