Stadtsportverband

Rheda-Wiedenbrück e.V.

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6. März 2006

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Sportlerehrung 2005

6. März 2006

Die „goldigen“ Emsretter sind das Aushängeschild

„Das ist heute euer Tag.“ Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe eröffnete gemeinsam mit dem Stadtsportverbands-Vorsitzenden Norbert Flaskamp den Ehrungsreigen 2006 bei der Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Ausgezeichnet wurden World Games-Sieger, Europameister, Deutsche Meister und Landesmeister ebenso wie erfolgreiche Sportabzeichenerwerber und Familien, aber auch langjährig im und für den Sport ehrenamtlich tätige Bürger.

 Gut 200 Sportlerinnen und Sportler vom Schüler bis zum Senior hatten sich am Sonntag zur Sportlerehrung im Foyer des Rathauses in Rheda in harmonischer Runde zusammen gefunden. „Wir können heute sehr viele Frauen und Männer ehren, die in zahlreichen sportlichen Disziplinen von der Europameisterschaft bis zum Sportabzeichen erfolgreich waren“, freute sich SSV-Vorsitzender Norbert Flaskamp.

Diese ganz persönlichen Meisterleistungen seien der Ausdruck von Trainingsfleiß sowie ein Höchstmaß an Disziplin und Einsatzwillen zugleich repräsentieren die Erfolge die hervorragende Arbeit der Rheda-Wiedenbrücker Sportvereine. Der Stadt dankte Flaskamp, dass sie die Voraussetzungen für die Vielfalt im Sportleben in der Doppelstadt schaffe: „Neue Sportstätten werden geschaffen und die bestehenden ständig renoviert und erneuert.“ Der SSV bemühe sich deshalb im engen Schulterschluss mit den Vereinen partnerschaftlich die Bemühungen der Stadt engagiert zu unterstützen, indem Verantwortung übernommen wird und Kosten eingespart werden.

Der Bürgermeister betonte in seiner Laudatio, dass sich die zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler ihre Auszeichnungen redlich verdient hätten. „Das soll für alle Ansporn sein, fleißig zu trainieren und so weitere Erfolge feiern zu können“, so Jostkleigrewe. Er beglückwünschte die DLRG-Lebensretter, die gerade mit tollen Erfolgen von den Weltmeisterschaften aus Australien heimgekehrt sind - dafür aber erst im nächsten Jahr geehrt werden. Besondere Hochachtung zollte er den Sportabzeichen-Erwerbern und Familien, trotzten doch sie in Rheda-Wiedenbrück dem allgemeinen Trend und stellten mit einem Zuwachs von über 200 Sportabzeichen einen neuen Rekord mit 1636 Abzeichen und 36 teilnehmenden Familien auf.

Mit der Ehrenplakette der Stadt Rheda-Wiedenbrück in Gold zeichnete Jostkleigrewe fünf Rettungssportler/innen der DLRG für ihre Siege und herausragenden Platzierungen bei den World Games („Olympische Spiele“ der nicht-olympischen Verbände) und Europameisterschaften aus. Die Ehrenplakette in Silber ging an die DLRG-Frauenmannschaft als Deutsche VizeMeister und an den Karate-Landesmeister der Junioren, Ümit Bozdumann vom Verein ASAHI Rheda-Wiedenbrück.
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Eine Handballerin und ein Schütze

Mit der Verleihung des Ehrenbriefes würdigt die Stadt Rheda-Wiedenbrück seit Jahrzehnten herausragende Verdienste ihrer Bürgerinnen und Bürger im und für den Sport. Im Rahmen der Sportlerehrung 2006 zeichnete Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe Hannelore Treichel (TSG Rheda) und Leo Konert (St. Hubertus Batenhorst) aus.

Hannelore Treichel ist seit 1958 in der TSG Rheda aktiv. 1962 wurde sie mit ihrer Mannschaft Ostwestfalenmeister im Feldhandball und qualifizierte sich in den Jahren 1960 bis 1962 als westfälische Auswahlspielerin. Parallel dazu feierte sie in der Schwimmabteilung des WTV große Erfolge. Von 1959 bis 1961 war sie „Sportlerin des Jahres“ im Schwimmen und sammelte von 1958 bis 1987 insgesamt 48 erste Plätze bis zur Bezirksebene. 1980 erwarb sie die Übungsleiterlizenz und trainierte über Jahre hinweg Handball-Mannschaften des WTV. Dabei richtete sie ihr Augenmerk insbesondere auf die Nachwuchs- und Jugendarbeit. Zudem baute sie 1982 die Spielgruppe „Handball ab fünf Jahre“ auf. Seit 1982 zeichnet sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Otto zudem als Sportabzeichen-Prüferin in der Doppelstadt an der Ems aus. Leo Konert ist seit 1967 Mitglied der St. Hubertus Schützenbruderschaft Batenhorst und förderte in vielfältiger Form maßgeblich den Aufbau und die Entwicklung der Schießabteilung. Von 1972 bis 1994 engagierte er sich als Leiter der Schießabteilung und von 1999 bis 2004 als Sportleiter in der Bruderschaft. So legte er die Grundlage für zahlreiche sportliche Erfolge der Batenhorster Sportschützen von der Bezirks- bis zur Bundesebene. Maßgeblichen Anteil hatte er am Bau der vereinseigenen Schützenhalle und des Schießstandes. Als Initiator des Schießsports in Batenhorst lag ihm besonders die Weiterentwicklung des Schießsports und eine vorbildliche Jugendarbeit am Herzen.
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„Die Erwartungen übertroffen“

Riesenfreude beim Stadtsportverband (SSV) und der Stadt Rheda-Wiedenbrück: Das Sportabzeichenjahr 2005 war das bisher erfolgreichste und bescherte mit 1636 absolvierten Sportabzeichen einen Rekord für die Emsstädter. Dafür dankten Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe und SSV-Vorsitzender Norbert Flaskamp Sportabzeichen-Obmann Fritz Torbohm und seinem Prüf-Team.

„Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, freute sich Flaskamp. 2005 erwarben 1016 Schü1er/innen das Sportabzeichen. Das sind 81 mehr als im Vorjahr. Fast verdoppelt wurden die Erwerberzahlen beim Jugendsportabzeichen: Die Zahl kletterte von 175 auf 358 Abzeichen. Weitere 262 Erwachsene sorgten dafür, dass mit 1636 Sportabzeichen (Vorjahr 1422) das Rekord-Ergebnis zustande kam, während landesweit die Zahl der Sportabzeichenerwerbungen sinkt. Über einen weiteren Rekord freut sich die Rheda-Wiedenbrücker Sportlerfamilie: Im letzten Jahr erwarben 36 Familien gemeinsam das Sportabzeichen - 2004 waren es 26. Bei diesem Wettbewerb müssen mindestens drei Familienmitglieder, davon wenigstens ein Kind unter 18 Jahren, das Sportabzeichen erwerben. Zur Belohnung gab es für alle Familien eine Familienkarte für die Rheda-Wiedenbrücker Freibad-Saison.

Besonders geehrt wurden im Erwachsenen-Bereich die Frauen und Männer, die zum ersten Mal das Deutsche Sportabzeichen erwarben. Das waren immerhin 40 Bürger. Weitere zwölf Erwachsene wurden mit „Silber“ belohnt.

Das 40. Sportabzeichen in Gold überreichte Bürgermeister Jostkleigrewe mit einer Ehrengabe das Landessportbundes an Wilfried Wieneke ebenso wie an Annegret Matzke für ihr 35. Die Sportabzeichen-Liste führen Ernst Westhoff mit 44, Hanno Matzke mit 42 und Alwin Winter mit 41 Gold-Abzeichen an.

Goldzahl 30: Konrad Linnemannstöns, Johann Mihatsch, Fritz Torbohm.

Goldzahl 25: Klaus Hecht, Heide Martin, Josef Liermann, Joseph Poll, Udo Teipel.

Goldzahl 20: Maria Liermann, Burkhard Palm.

Goldzahl 15: Mechthild Düringer, Karl-Heinz Gössling, Johannes Gretenkord, Karl-Heinz Schmeisser, Günter Steiling.

Goldzahl 10: Edith Kappel, Hermann-Josef Kappel, Hans-Heinrich Meyer, Norbert Peitz.

Goldzahl 5: Gustl Leickl, Christian Merschbrock, Angelika Niestadtkötter, Christel Rütschilling und Petra Walter

 

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Ehren-Tafel

Mit Ehrenplaketten in Gold und Silber sowie Ehrenurkunden zeichnete die Stadt Rheda-Wiedenbrück folgende Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften für ihre herausragenden Erfolge aus (erwähnt wird nur die sportlich höchst errungene Leistung):

Ehrenplakette in Gold

Anne-Theresa Eidhoff, DLRG: Mitglied der deutschen Nationalmannschaft bei der Junioren-Europameisterschaft.

Corinna Könighaus, DLRG: Europameisterinin der Disziplin „Retten mit Seil“.

Claudia Schlepphorst, DLRG: Europameisterin in der Disziplin ‘Retten mit Seil“.

Carsten Schlepphorst, DLRG: Mitglied der deutschen Nationalmannschaft bei den World Games.

Niklas Schlottmann, DLRG: 2. Platz bei der Europameisterschaft in der Disziplin “Retten mit Seil“.

 

Ehrenplakette in Silber

Ümit Bozduman, ASAHI: Karate-Landesmeister der Junioren in der Kata.

Frauen-Mannschaft, DLRG: Deutscher Vizemeister (Ines Pluhar, Corinna Könighaus, Anneke Hesse, Claudia Schlepphorst und Anne-Theresa Eidhoff).

 

Ehrenurkunde

Richard Bara, Karate ASAHI

Marianne Böckmann, WTV Schwimmen

Frank Bröckelmann, WTV Schwimmen

Klaus Peters, WTV Schwimmen

Alexander Tertitschnij, WTV Schwimmen

Eyke Ehrenberg, WTV Judo

Urs-Hagen Schirbel, DLRG

DLRG-Seniorenmannschaft Altersklasse 140.

 

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Stand: 22. März 2015